Karin Disch
400m Hürden

Faszination
400 m Hürden
Aufgewachsen in den Bündner Bergen bewegte ich mich schon als Kind am liebsten draussen in der Natur. Ebenso liebte ich knifflige Challenges - je schwieriger, desto besser. Ich konnte mich stundenlang mit Logical lösen, Tricks auf dem Einrad lernen oder jonglieren beschäftigen. So überrascht es auch nicht, dass der 400m Hürdenlauf meine Lieblingsdisziplin wurde. Der 400m Sprint allein ist schon sehr anspruchsvoll und fordert eine Kombination von Schnelligkeit, Stehvermögen und Ausdauer. Beim 400m Hürdenlauf muss man dazu noch 10 Hürden überlaufen, welche in regelmässigen Abständen über die ganze Bahnrunde verteilt sind. Zusätzlich werden auch Rhythmusgefühl, Koordination und räumliche Wahrnehmung gefordert, und dies bis zum letzten Meter! Genau diese Challenge und das abwechslungsreiche Training macht für mich die Faszination des 400m Hürdenlaufes aus.
Abseits der Rundbahn
Auch abseits der 400m Bahn begleitet mich der Sport oft, nicht nur die Anwendung in der Praxis, sondern auch die wissenschaftliche Seite. Ich interessiere mich für alles, was in den Bereich der Sportwissenschaft fällt, wie zum Beispiel Trainingslehre, Sportphysiologie oder Sportbiomechanik. Im Jahr 2021 schloss ich den Masterstudiengang «Gesundheitswissenschaften und Technologie» an der ETH Zürich ab. Seither arbeite ich Teilzeit als angewandte Sportwissenschaftlerin und geniesse es sehr, dass ich meine Interesse am Sport sowohl als Leistungssportlerin als auch im Beruf ausleben kann.
